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Willkommen Barbara Held

Rösterei Kaffee und BarBarbara Held, geboren 1976, ist nach ihrem Studium zur eidg. dipl. Betriebsökonomin mit Vertiefungen in Marketing & Tourismus direkt in das Kaffee-Geschäft eingestiegen. So gründete sie in Chur eine Kaffeebar und wechselte nach 3 Jahren als Leiterin des Coffee Competence Centre zur Schaerer AG. Seit 2010 ist Barbara Held nun bei Blasercafé und Blaser Trading für Qualitätssicherung & Trainings zuständig. Sie gehört zur Arbeitsgruppe des Spezialitäten-Kaffee-Verbands Europas, welcher die Ausbildungsmodule für Baristas, Rohkaffee und Sensorik definiert, und nahm selber sowohl als Teilnehmerin wie später auch als Jurorin an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Ihre erklärten Kaffee-Lieblinge stammen aus Guatemala und Äthiopien.

Gemeinsam mit Fabian Kübler hat sie nun in der Rösterei Kaffee und Bar den Lead in der Planung, Infrastruktur und den Abläufen rund ums Thema der Gastronomie und der Rösterei.

Wir heissen sie herzlich willkommen.

Geschmackssache

Rösterei Kaffee und BarHallo Freunde, da bin ich wieder!
Heute zu einem Thema, das mich schon lange beschäftigt: Während meiner Zeit als Barista im La Stanza konnte ich miterleben, wie ein puristischer und nur wenig komplexer Kaffee einen Riesenerfolg feierte. Die Gäste liebten unsere speziell kreierte Espresso-Mischung! Zeitgleich war Espressokultur ein grosses Thema in der Zürcher Gastronomie-Szene. Bis heute wird eifrig darüber diskutiert, wer wohl den besten Espresso brüht. Bei den Baristas, Röstern und Kaffeekennern entstand ein Wettlauf der Kreativität. An den Baristameisterschaften lobte man Kaffees, die nach Zitrusfrüchten schmeckten und nach allen erdenklichen Aromen dufteten.

Kaffees von Insidern für Insider?

Heute finden wir solche Spezialitäten wie Terroir Kaffees* oder Single Estate Kaffees vor allem in hipen Kaffee- oder Brewingbars wieder. Mir ist aufgefallen, dass man von Gästen immer wieder Aussagen hört wie: „Der ist mir viel zu sauer und schmeckt irgendwie komisch! Für einen Espresso ist mir der nicht stark genug!“

Meine Frage an euch Profis und Gaumenakrobaten ist deshalb nun: „Sind Terroir und Single Estate Kaffees zu komplex und ausgefallen für die breite Masse? Schätzen und verstehen die Kunden solche edlen Kaffees überhaupt? Tüfteln wir hier etwa an den Konsumenten vorbei und kreieren Produkte von Insidern für Insider?“

Sollen wir unsere Gäste einfach nur zufriedenstellen oder versuchen wir ihren Horizont zu erweitern?

Beides natürlich. Und unser Lieblingsgetränk weiterentwickeln noch dazu. Folgender Vergleich ist mir in den Sinn gekommen: Im Alltag trage ich meistens Jeans und ein T-Shirt. Ich falle nicht auf, aber fühle mich wohl darin. Ich sehe aber auch Menschen in extravaganter Kleidung in allen möglichen Farben und mit ausgefallenen Accessoires. Es macht Spass sie anzusehen, sie bringen Farbe in unser Leben und sie inspirieren. Vielleicht ist es beim Kaffee ja auch so. In diesem Sinne: Mal schauen, was ich heute trinke.

Vielleicht habt ihr auch Erfahrungen gemacht, die ihr gerne teilen würdet. Schreibt mir, wie ihr das erlebt.

*Terroir Kaffee
Der Begriff «Terroir» ist längst nicht mehr dem Wein vorbehalten. Kaffee erhält einen massgebenden Teil seines Charakters im Ursprung. Der Boden und die klimatischen Bedingungen prägen sein Aroma, seine Säuren und folglich sein gesamtes Profil. Es ist das Terroir, das dem Kaffee Komplexität verleiht. Beim Genuss des Kaffees erleben wir diese besonderen Noten, die der Kaffee durch die Aufbereitung und die spezifische Kaffeepflanze allein nicht erlangen würde.

Willkommen Fabian Kübler

Rösterei Kaffee und Bar

Fabian Kübler, geboren 1979, ist eidg. dipl. Hotelier/Restaurateur und hat sich das Gastrorüstzeug der ‘Alten Schule’ in Luzern an der Hotelfachschule und anschliessend in verschiedenen renommierten Spitzenrestaurants in Bern und Basel geholt. Nach seinen Wanderjahren, unter anderem mit den Stationen in Vietnam am Front Office eines Boutique Hotels oder in Spanien als Leiter eines grösseren Gastroprojekts, kam im Jahr 2010 der Einstieg ins Kaffeebusiness im Verkauf bei Blasercafé.

Gemeinsam mit Barbara Held hat er nun in der Rösterei Kaffee und Bar den Lead in der Planung, Infrastruktur und den Abläufen rund ums Thema der Gastronomie.

Wir heissen ihn herzlich willkommen.

Bialetti mit Giuliano

Rösterei Kaffee und BarAlles auf Anfang.

Der Home Barista und seine Bialetti. Wer erinnert sich nicht – Sonntagmorgen – der Duft frisch gebrühten Kaffees in der Nase. Mamma steht schon in der Küche und bereitet das Frühstück für die ganze Mannschaft vor. Ihr ahnt es vielleicht schon… genau, die Rede ist von der Bialetti. Die Mokkakanne oder auch der italienische Boiler genannt ;-). Wenn wir ehrlich sind, ist das die meistverbreitete Brühmethode in den Wohngemeinschaften und Haushaltungen dieser Welt. Das wundert nicht, denn es ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten einen aromatischen Kaffee zu brühen.

Ist es ein Espresso?

Die häufigste Frage ist: Warum schmeckt er ähnlich wie ein Espresso, sieht aber nicht so aus? Weil er keiner ist. Er ist aber auch kein Frenchpress. Was ist er dann? Er ist ein bisschen von beidem. Das ist auch der Grund, warum er so aromatisch schmeckt, aber keine stabile Crema erzeugt. Trotzdem, eine tolle Sache, die nicht viel kostet und sich jeder leisten kann.

Wie die Zubereitung perfekt gelingt.

Am besten kauft Ihr euch einen 100% Arabica, beim Röster eures Vertrauens. Er sollte mittel geröstet sein und frisch natürlich! Der Mahlgrad sollte ein bisschen feiner als für Filterkaffee sein. Dann geht’s los!

Gefiltertes Wasser bis zu der Markierung einfüllen. Da müsst Ihr sehr genau sein, weil das sonst nicht richtig funktioniert!
Sieb rein und den gemahlenen Kaffee zu einem kleinen Berg befüllen. Die Bergspitze sollte etwas über den Rand hinausragen, dann habt ihr etwa die richtige Füllmenge.

Wichtig: Nicht anpressen, sonst wird’s bitter!

Den Kaffeetank aufsetzen und gut verschrauben.
Rauf auf die Herdplatte! Lasst den Deckel offen, damit Ihr seht wann der Kaffee rauskommt. Sobald die Hälfte der Füllmenge erreicht ist, die Mokkakanne vom Herd nehmen. Der Restdruck sollte für das restliche Wasser reichen, denn sonst wird es zu heiss! Wir wissen, zu heiss gleich Überbrühung.

Und jetzt rein in die Tassen und geniessen nicht vergessen! Eine tolle Variante ist das Ganze mit frischen Gewürzen und Zucker aufzupeppen. Ganz einfach Zucker, Bourbon Vanille, Zimt, Pfeffer, Kardamon oder Nelken direkt mit dem Kaffeemehl in das Sieb beigeben. Eine köstliche orientalische Variante.

Selber schon probiert?

Keine Angst, nur zu – Ausprobieren! Dieser Kaffee macht wirklich Spass und ist für jedermann. Ich freue mich auf eure Kommentare, Erlebnisse und Feedbacks.

Bialetti

Willkommen Giuliano Bartoli.

Rösterei Kaffee und Bar

Es ist soweit, stolz präsentieren wir euch den ersten Mitarbeiter der Rösterei Kaffee unf Bar. Diejenigen von euch, die regelmässig in Zürichs Kaffeehäusern ein und ausgehen mögen ihn kennen. Die Rede ist von Giuliano Bartoli, bisheriger Barista und Chef de Bar der überaus erfolgreichen Kaffeebar La Stanza. Giuliano teilt mit uns seine fundierte Gastroerfahrung und seine Leidenschaft am Kaffee. Er schult unser neues Barista-Team und wird aber sicher auch ab und an hinter der La Marzocco seine Baristaskills zum Besten geben.

Für alle, die ihn noch nicht persönlich kennen, hier ein kurzer Überblick über seine bisherigen Tätigkeiten:

Giuliano Bartoli geboren 1975, ist SCAE zertifizierter Barista Level 1+2 und hat auch schon an den Barista Schweizermeisterschaften teilgenommen. Nach verschiedenen Jobs als Barkeeper, unter anderem in der Pelikanbar im Kaufleuten, hat er in den letzten fünf Jahren beim Blasercafé-Kunden La Stanza als Barista und Chef de Bar gearbeitet. Man munkelt, dass er dort auf der Faema über 1’000’000 Kaffees gebrüht hat und er Promis wie Melanie Winiger, Patrick Frey und Alain Nef zu seinen Stammkunden zählen durfte.

Der gebürtige Zürcher, der neben Deutsch auch Italienisch zu seiner Muttersprache zählt, wird also neu ein Berner.

Wir heissen ihn herzlich willkommen.